Raum für Gedanken in den Recknitztalgemeinden

Projekttitel Raum für Gedanken in den Recknitztalgemeinden
Projektträger Fabrik Potsdam e.V.
Kontakt

Kathrin Ollroge, Kathrin.ollroge@raum-fuer-gedanken.com

Sabine Chwalisz, Sabine.Chwalisz@fabrikpotsdam.de

Homepage www.fabrikpotsdam.de / www.raum-für-gedanken.com
Förderzeitraum 15.06.2017 - 31.12.2017
 

Kurzbeschreibung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der „Raum für Gedanken“ reist durch Nachbarschaften, um gesellschaftspolitische Themen unserer Zeit aufzugreifen. Die Fotokünstlerin Kathrin Ollroge sammelt Ansichten zu aktuellen Herausforderungen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens in Wort und Bild und lädt Bewohner der bereisten Orte ein, Gedanken in Bezug auf Nachbarschaft, Zuwanderung, Gemeinschaft und Familie im lokalen Kontext auszutauschen. Wie leben die Bewohner und insbesondere junge Menschen in Marlow und dem Amt Recknitz-Trebeltal? Was bewegt sie? Wie sind sie durch ihre unmittelbare soziale Umgebung geprägt? Wie beeinflussen das gesellschaftliche Klima und um sich greifender Populismus, die Austeritätspolitik Deutschlands, der demografische Wandel den Alltag und die Lebenszufriedenheit der Menschen? Lebensumstände und Zukunftsperspektiven aller Bewohner, aber insbesondere junger Heranwachsender, aber auch ihr soziales Umfeld sollen in Bild und Text beleuchtet werden. Welche Wünsche haben insbesondere Jugendliche; welche Voraussetzungen eines erfüllten Lebens haben sie an ihren Lebens- / Wohnort? Die Texte und Interviews werden vorwiegend in einer mobilen Rauminstallation aufgenommen, in welche die ProtagonistInnen zum Gedankenaustausch eingeladen werden. Angedacht sind fotografische Porträts und kurze Interview-Statements zu Fragestellungen rund um Nachbarschaft und Gemeinschaft, (interkulturelles) Miteinander, Familie, Zukunft. Die fotografischen Porträts der Akteure sollen an Orten, die für ihr Leben von Bedeutung sind, aufgenommen werden – im öffentlichen Raum, an Treffpunkten, im sozialen Umfeld. Daneben wird auch die lokale Umgebung und Infrastruktur fotografisch aufgenommen werden. Durch den künstlerischen, partizipatorischen Ansatz sollen die ProtagonistInnen angeregt werden, ausgehend von ihrer eigenen Lebenswelt Gedanken und Ideen zu formulieren, was sie bewegt, wie zur Entwicklung eines demokratischen Gemeinschaftsgefühls ihre Umwelt mitgestalten können. Die Durchführung der Porträt- und Interviewaufnahmen ist an drei bis sechs vorgeschlagenen Standorten geplant (insgesamt 9 Tage). Dazu wird der „Raum für Gedanken“, eine tragbare Rauminstallation, im öffentlichen Bereich oder auf dem Schulhof aufgebaut und die BewohnerInnen werden zu Snacks und Erfrischung eingeladen, ihre Gedanken anonym mitzuteilen. Mit den Akteueren werden weitere Termine vereinbart, um Fotoporträts anzufertigen. Bei Minderjährigen wird die Zustimmung der Erziehungsberechtigten eingeholt. Die Standorte werden mit den Kooperationspartnern abgestimmt. Es wird darauf geachtet, die Standortvorschläge der Kooperationspartner vor Ort zu berücksichtigen. Eine zentrale/konkrete lokalbezogene Themenstellung kann von den Mitgliedern des Begleitausschusses vorgeschlagen werden und wird bei der Umsetzung berücksichtigt. Angestrebt wird eine Teilnehmeranzahl von 300 Projekttteilnehmern / Besuchern. An einem der  letzten Projekttage werden entstandenen Materialien im Raumkörper im öffentlichen Raum präsentiert (Bild- und Textbeiträge als Impulsgeber für weitere Partizipation und Reflexion sowie anschließend in Form eines PDFs in der korrigierten Rohfassung den Kommunen und Projektpartnern zur Information übergeben sowie Beispiele auf der projekteigenen Internetplattform veröffentlicht. Weiterhin wird angestrebt, überregionale Nachförderungen zu akquirieren, um die Ergebnisse des Projektes, die im Fördergebiet der Recknitztalgemeinden sowie weiteren bisher bewilligten Fördergebieten aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Mecklenburg Vorpommern entstanden sind, als Druckwerke zu publizieren. Bisher wurden folgende Fördergebiete für die Projektumsetzung vor Ort bewilligt: Amt Krakow am See, Amt Niepars, Stadt Wolgast & Amt Am Peenestrom. Weitere Partnerschaften für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern werden außerdem angefragt, so dass das Bundesland repräsentativ in einer später geplanten Publikation dargestellt werden kann. Das Projekt „Raum für Gedanken“ ist als Kommunikationsplatform mit unterschiedlichen Projektbausteinen flexibel umsetzbar. Der Schwerpunkt der Fragestellungen / Themenfelder wird in Kooperation mit dem Begleitausschuss festgelegt. Der Projektumfang wird erfahrungsgemäß mit 9 Tagen vorgeschlagen. Auch hier sind Änderungen / Adaptionen möglich. Eine Mindestumsetzung von 4 bis 5 Tagen wird jedoch empfohlen.
Förderschwerpunkte Demokratiestärkung im ländlichen Raum
Ziele
  • Die Bevölkerung ist informiert, angeregt, aktiviert und für eine pluralistische, demokratische Alltagskultur im eigenen Lebensumfeld aufgeschlossen
  • Kinder und Jugendliche beteiligen sich aktiv an der Gestaltung des zivilgesellschaftlichen Entwicklungsprozesses.
Zielgruppen Jugendliche in strukturschwachen Regionen im Alter von 14-17 Jahren

Hier finden Sie uns

Partnerschaft für Demokratie

Rechnitztalgemeinden

Koordinierungs- und Fachstelle

Am Kirchplatz 3

18334 Bad Sülze

 

Tel.: 038229 80827 (Zentrale)

Aktuelles

Antragsfrist 2018:

31.01.2018

Materialkisten zum Ausleihen wurden zusammengestellt. Weitere Informationen finden sich hier.

Engagement-Landkarte des BMFSFJ online.

Gefördert vom

im Rahmen des Bundesprogramms

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