Demokratie leben!

Demokratie leben!

  • Demokratie fördern
  • Vielfalt gestalten
  • Extremismus vorbeugen
  • ASB - Kindertagesstätte "De Klaukschieters" Gresenhorst

    ASB Regionalverband Warnow-Trebeltal e.V.

    18337 Marlow OT Gresenhorst

    Simone Lundschien
    simone.lundschien@asb-warnow.de

    Impressionen

    De Klaukschieters

    Satzungszweck

    Der ASB ist eine in ganz Deutschland tätige Hilfsorganisation und ein Wohlfahrtsverband. Als gemeinnütziger Verein ist der ASB parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Warnow-Trebeltal e.V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation in den Landkreisen Rostock und Vorpommern-Rügen, die sich in den vielfältigen Projekten der sozialen Arbeit engagiert. Unser Selbstverständnis "Helfen hier und jetzt" realisieren wir im Besonderen in der Kinder- und Jugendarbeit, in der offenen Seniorenarbeit, aber auch in traditionellen Aufgaben wie in der Ersten Hilfe sowie in der Auslandshilfe des LSB Litauen Ortsverband Kelme. Die Zufriedenheit der Kinder in unseren Einrichtungen, deren Eltern, der Senioren und den Bewohnern des Servicewohnen ist uns eine Herzensangelegenheit.


    Die Kindertagesstätte "De Klaukschieters" ist eine der 20 Kindertagesstätten des ASB Regionalverbandes Warnow- Trebeltal e.V. und befindet sich mitten im Ortskern von Gresenhorst.

    Schnell ist man mit den Kindern in der Natur, wo sie den Lebensraum Garten, Wiese, Koppel und Wald erkunden. Die Kinder unserer Einrichtung kommen aus den verschiedenen Ortsteilen der Stadt Marlow.

    Unsere Einrichtung hat derzeit eine Kapazität von 69 Kindern. Für eine Kapazitätserweiterung ist für Anfang 2021 ein Neubau geplant. Künftig können wir dann bis zu 81 Kinder aufnehmen.

    Wir betreuen Kinder im Alter von 0,3 Jahren bis zum Schuleintritt.


    Die ErzieherInnen unserer Einrichtung arbeiten nach dem Situationsansatz, das heißt:

    Kinder haben von Anfang an eigene Rechte und vollziehen die für ihre Entwicklung und Entfaltung notwendigen Schritte durch eigene Aktivität. Diese Sicht bestimmt das Bild vom Kind im Situationsansatz. Erwachsene sind dafür verantwortlich, Kinder durch verlässliche Beziehungen und ein anregungsreiches Umfeld in ihrem Streben nach Weiterentwicklung zu unterstützen.

    Die pädagogischen Ziele – Autonomie, Solidarität, Kompetenz – orientieren sich an den demokratischen Grundwerten und gesellschaftlichen Entwicklungen. Sie umfassen wesentliche Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung, der Ich-, Sozial- und Sachkompetenz. Es geht darum, Kinder mit ihren Entwicklungsbedürfnissen in ihren Situationen zu verstehen und die Fähigkeiten der Kinder zu fördern, mit sich selbst, mit anderen und mit einer Sache gut zurecht zu kommen. Durch Anerkennung ihrer unterschiedlichen Vorerfahrungen und Ausdrucksweisen ermutigen Erzieherinnen die Kinder, sich an gesellschaftlichen Prozessen gestaltend zu beteiligen (Partizipation). Eigensinn und Gemeinsinn gehören zusammen.

    Autonomie, Solidarität und Kompetenz bestimmen auch das professionelle Handeln der Erzieherinnen. Ihre Erfahrungen werden aufgegriffen und durch weitere Perspektiven zur Entwicklung von Kindern unterstützt und orientiert. Der Situationsansatz strebt dabei eine enge Erziehungspartnerschaft mit Eltern an.

    Der Situationsansatz in Kindertageseinrichtungen zielt auf die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern als gesellschaftlicher Aufgabe. Seine Grundsätze tragen dem Grundverständnis des SGBVIII/KJHG Rechnung, dass die Kindertageseinrichtungen ein den Lebenswelten der Kinder und Familien entsprechendes qualitativ und quantitativ bedarfsgerechtes Angebot darstellen. Sie tragen der Vielfalt der Lebensformen Rechnung und entwickeln darauf bezogen spezifische Profile. Erziehung, Bildung und Betreuung sind aufeinander bezogen.

    ASB
     

    "Demokratie leben!" bedeutet für uns ...

    Partizipation

    • die Wertschätzung der Meinung eines jeden einzelnen Kindes,
    • das Zuhören,
    • das Zu-Wortkommen und Ausreden können jedes Kindes,
    • das Teilhaben an Entscheidungen
    • und die Mitwirkung und das Mitbestimmen im alltäglichen Geschehen.

    Dazu gehört auch, Verantwortung für seine eigenen Interessen zu übernehmen genauso wie Mehrheitsbeschlüsse erfahren und akzeptieren zu lernen, sich eine Meinung zu bilden und diese in der Gruppe zu vertreten und somit Elemente demokratischer Lebensweisen kennenzulernen.

    Partizipation bedeutet nicht, alles zu dürfen und durchzusetzen, sondern das körperliche und seelische Wohl des anderen in allen Lebensprozessen der Beteiligung zu berücksichtigen.

    Schon zwei- bis sechsjährige Kinder können lernen, Probleme in der Gruppe selbst zu lösen, wenn sie mit einbezogen werden. Sie lernen so Partizipation und soziales Engagement im Alltag kennen.

    Jede Meinung ist wichtig!

    Egal wie groß oder klein, wie jung oder alt man ist. Wenn Kinder mitentscheiden dürfen, fühlen sie sich wichtig und ihr Selbstwertgefühl wird gestärkt. Die Kinder lernen so, Dinge wertzuschätzen und Verantwortung zu übernehmen.

    Demokratie

    Mit dem Inkrafttreten des neuen Kinderschutzgesetzes schaffen wir den Kindern verbindliche Möglichkeiten der Beschwerde. Beschwerden sind ein in den Alltag der Kita integriertes, lebendiges Instrument der Beteiligung von Kindern und deren Möglichkeit, Demokratiebildung zu eröffnen. Durch Beschwerden von Kindern wird die pädagogische Qualität in der Kita gefördert. Beschwerden machen den Alltag der Kita lebendig und leichter. Beschwerden dienen dem Kinderschutz.

    Wie und wo wird Partizipation bei uns erfahr- und erlebbar?

    • freie Wahl des Spielpartners, des Spielmaterials, des Spielortes
    • freier/ offener Zugang zu Spiel- und Lernmaterial
    • Nischen und Spielmöglichkeiten ohne ständige Beobachtung durch
    • Erzieherinnen (Verantwortung übernehmen für sich und andere Kinder)
    • Mitgestaltung und Mitentscheidung bei der Raumgestaltung
    • Mitentscheidung im Tagesablauf
    • Abstimmungen durchführen, Mehrheitsbeschlüsse treffen
    • Mitbestimmung bei pädagogischen Aktivitäten
    • Ideen der Kinder akzeptieren, ernst nehmen, umsetzen/ Ressourcen und Kompetenzen der Kinder für die Selbstbewusstseinsentwicklung und die Stärkung der Gemeinschaft nutzen
    • eigenständige Konfliktbewältigung (Lösungsmöglichkeiten werden nicht vorgegeben)
    • gemeinsames Erstellen von Gruppenregeln
    • gemeinsames Erarbeiten von Verhaltensregeln und den Aufbau eines Verhaltenskodexes („Ich möchte von anderen freundlich behandelt werden, deshalb bin ich auch freundlich“)
     

    Die "Partnerschaft für Demokratie - Recknitz-Trebeltal-Gemeinden" wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!". Auf Landesebene wird das Programm unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung M-V. Die kommunale Partnerschaft wird getragen von der Stadt Marlow und dem Amt Recknitz-Trebeltal.

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