Über "Demokratie leben!"

Seit vielen Jahren fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) mit dem Bundesprogramm "Demokratie leben!" die Demokratie- und Präventionsarbeit in Deutschland auf allen Ebenen des Staates und damit zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Menschen, die sich für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander einsetzen. Es trägt damit zur Stärkung der Demokratie und zu einem friedlichen, respektvollen Umgang bei, fördert Teilhabe und ermöglicht die Arbeit gegen jede Form von Demokratiefeindlichkeit.


Situations- und Ressourcenanalyse 2026

Situations- und Ressourcenanalyse 2026

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ erhalten Städte, Gemeinden und Landkreise mit lokalen Partnerschaften für Demokratie (PfD) Unterstützung bei der Erarbeitung und Umsetzung von Handlungskonzepten zur Förderung von Demokratie und Vielfalt und gegen Extremismus.

Konkret sollen über die PfD zivilgesellschaftlich und demokratisch aktive Menschen und Organisationen, die sich in ihrem kommunalen Umfeld für die Demokratie engagieren, gestärkt und vernetzt werden. Für dieses Ziel arbeiten Verantwortliche und engagierte Personen aus der Kommunalpolitik, Verwaltung und Zivilgesellschaft partnerschaftlich daran, eine lebendige und vielfältige Demokratie vor Ort sowie eine Kultur der Kooperation, des respektvollen Miteinanders, der gegenseitigen Anerkennung und der Unterstützung zu stärken.

Im Jahr 2026 beauftragte die PfD der Recknitz-Trebeltal-Gemeinden das IMAP Institut mit der Erstellung einer detaillierten Situations- und Ressourcenanalyse für ihren Sozialraum. Die Analyse zielt darauf ab, in einem strukturierten und evidenzbasierten Verfahren die aktuellen Herausforderungen im Kontext von Demokratieförderung, Beteiligung und Vielfalt zu ermitteln, die lokale Situation in Bezug auf relevante Themenfelder (wie demokratiefeindliche Vorfälle, politische Einstellungen und sozialräumliche Gegebenheiten) darzustellen sowie vorhandene Ressourcen und mögliche Potenziale zu identifizieren.

Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit relevanten lokalen Schlüsselakteur:innen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik, um ein tiefes Verständnis zu gewährleisten und eine fundierte Grundlage für die strategische Weiterentwicklung und die Ableitung zielführender Maßnahmen der PfD der Recknitz-Trebeltal-Gemeinden zu schaffen.

 

Digitale Woche für Nachbarschaft, Kultur und Demokratie

Digitaler Vorlesetag 2021 im Rahmen des Projektes "Mit 80 Orten in die Welt"

DER KLEINE PRINZ

von Antoine de Saint-Exupéry

© 1950 und 2016 Karl Rauch Verlag, Düsseldorf

gelesen von Deinen Nachbarinnen und Nachbarn der Recknitz-Trebeltal-Region

Partnerschaft für Demokratie - Recknitz-Trebeltal-Gemeinden

Kommunaler Zusammenschluss der Stadt Marlow und des Amtes Recknitz-Trebeltal

 
 

Demokratie leben!

"Demokratie leben!" richtet sich an alle, die mit Taten, Initiativen und Ideen demokratische Grundsätze leben und verbreiten wollen und durch ihr Handeln einen aktiven Beitrag leisten möchten. Ziel ist es, eine offene Gesellschaft zu erhalten und keinen Platz für Angst, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu schaffen. Dieses Engagement für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Partnerschaft für Demokratie

Über die Partnerschaften für Demokratie sollen zivilgesellschaftlich und demokratisch aktive Menschen und Organisationen, die sich in ihrem kommunalen Umfeld für die Demokratie engagieren, gestärkt und vernetzt werden. Im partnerschaftlichen Zusammenwirken, insbesondere von kommunaler Verwaltung und Zivilgesellschaft, wird eine lebendige und vielfältige Demokratie vor Ort sowie eine Kultur der Kooperation, des respektvollen Miteinanders, der gegenseitigen Anerkennung und Unterstützung gestärkt. Die Partnerschaften für Demokratie ermöglichen eine zielgerichtete Zusammenarbeit aller vor Ort relevanten Akteurinnen und Akteure für Aktivitäten in den Handlungsfeldern des Bundesprogramms.

Ziele

Die Partnerschaften für Demokratie erreichen durch die Weiterleitung der Zuwendung an Letztempfänger folgende Ziele:

  • Sie ermöglichen und stärken demokratische Selbstwirksamkeit, indem sie gemeinsam mit den Zielgruppen teilhabeorientierte Maßnahmen und innovative Formate entwickeln, die das Erleben von demokratischer Selbstwirksamkeit im unmittelbaren Lebensumfeld ermöglichen.
  • Sie erweitern demokratische Bündnisse, indem sie Unterstützerinnen und Unterstützer sowie Bündnispartnerinnen und Bündnispartner gewinnen und die Zusammenarbeit mit relevanten Institutionen und Organisationen suchen mit dem Ziel, eine breite lokale Verantwortungsgemeinschaft zu schaffen.
  • Die Akteurinnen und Akteure der Partnerschaften für Demokratie erhalten Handlungssicherheit mit lokalen Herausforderungen, etwa im Umgang mit rechtspopulistischen und rechtsextremen Akteurinnen und Akteuren.
  • Die Partnerschaften für Demokratie sprechen demokratieskeptische Menschen durch teilhabeorientierte Maßnahmen und Partizipation an, damit diese einen konstruktiven Umgang mit dem Thema Demokratieskepsis entwickeln. Die Partnerschaften für Demokratie versuchen, demokratieskeptische Menschen zu ermutigen, an demokratischen Prozessen zu partizipieren und darin Selbstwirksamkeit zu erfahren.
  • Die Partnerschaften für Demokratie stärken die Kompetenzen zur Konfliktbearbeitung, zum Beispiel über Weiterbildung und Vernetzung.
  • Sie erarbeiten Schutzkonzepte für zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure und gefährdete Gruppen. Dadurch stärken sie unter anderem Solidarität für Betroffene von Bedrohungen und Übergriffen und sensibilisieren für antidemokratische Gefährdungen.

Förderung

Vereine, Organisationen und Initiativen, die mit ihren Ideen zur Zielerreichung der Partnerschaft für Demokratie beitragen, können einen Antrag auf Förderung aus dem Aktions- und Initiativfonds stellen.

Kinder und Jugendliche, Jugendinitiativen und Akteure in der regionalen Jugendarbeit können sich für eine Mitwirkung im Jugendforum interessieren und Mittel aus dem Jugendfonds erhalten.

Unterstützung

Die Koordinierungs- und Fachstelle steht allen Antragstellenden beratend zur Seite. Vor bzw. während der Antragstellung sollte das Beratungsangebot unbedingt wahrgenommen werden.

Informieren Sie sich auf dieser Seite über die Fördermöglichkeiten und nehmen Sie Kontakt auf zur Koordinierungs- und Fachstelle

Kontakt

Koordinierungs- und Fachstelle
c/o portablo gGmbH
Am Kirchplatz 2
18334 Bad Sülze

Telefon: 038229 80827 (Zentrale)

Aktuelles

Die "Partnerschaft für Demokratie - Recknitz-Trebeltal-Gemeinden" wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!". Auf Landesebene wird das Programm unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung M-V. Die kommunale Partnerschaft wird getragen von der Stadt Marlow, dem Amt Recknitz-Trebeltal und dem Amt Franzburg-Richtenberg.

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